Veranstaltung zur G8-Mobilisierung in Frankfurt

Who the Fuck is Heiligendamm? -
Zur Kritik der Anti-G8-Mobilisierung

Donnerstag 31.5.07 20h
Institut für vergleichende Irrelevanz (ivi)

Seit langem scheint es in der Linken nur noch ein Thema zu geben: den kommenden G8-Gipfel in Heiligendamm bei Rostock. Fast alle Aktivitäten werden daraufhin ausgerichtet und es haben sich mehrere Bündnisse gebildet. Von Attac über christliche Vereine, Studierendengruppen bis hin zu linksradikalen fokussieren sich alle auf dieses Großspektakel. Doch warum ist der Protest gegen den G8-Gipfel so attraktiv? Und gegen was wird überhaupt protestiert? In dieser Veranstaltung wird der Versuch unternommen, sowohl den Gegenstand der Proteste – das G8-Treffen als auch dessen Bedeutung in den gegenwärtigen Weltmarktprozessen – als auch das Verständnis der Antiglobalisierungsbewegung und ihrer linken Adepten einer Kritik zu unterziehen. Zudem wird kritisch analysiert, was sich insgesamt als plurale Protestbewegung konstituiert und warum dieses große Mitmachevent einer Kritik der Verhältnisse im emanzipatorischen Sinne eher entgegensteht.

Dazu werden jeweils ein Vertreter der gruppe 8.mai [ffm/brln/ny] – antifetischistische aktion und der Gruppe Frankfurter Kranz [ffm] referieren.

Donnerstag 31.5.07 20h
Institut für vergleichende Irrelevanz (ivi)
Kettenhofweg 130
60325 Frankfurt

www.irrelevanz.tk // www.myblog.de/irrelevanz


7 Antworten auf “Veranstaltung zur G8-Mobilisierung in Frankfurt”


  1. 1 strangeboy 28. Mai 2007 um 22:04 Uhr

    wieso isn da n bild vom herbert?
    wäre ja lustig wenn der da kommt…
    gibts von euch eigetnlich auch plakate? wären sehr nützlich…
    grüße. strangeboy

  2. 2 Administrator 29. Mai 2007 um 0:36 Uhr

    Das Bild des betenden St. Grönemeyers soll die Antiglobalisierungsbewegung angemessen visualisieren.

    P.S.
    Falls du es nicht wusstest: Grönemeyer fungiert mit einem Konzert in Heiligendamm als Teil der Choreographie des Widerstandes. Ansonsten erzählt Grönemeyer gerne solche Sachen: „Grönemeyer hat die Neigung der Deutschen kritisiert, ihr Land «runterzureden» und in Depressionen zu verfallen. Die Bundesrepublik sei vielmehr ein faszinierendes Land mit grandiosen Startbedingungen, «egal wie blind die Politiker sind» […] Durch die Flutkatastrophe im vergangenen Sommer und die Hilfsbereitschaft seien sich die Deutschen in Ost und West «ein kleines Stück» näher gekommen, so Grönemeyer. Bis zu einer wirklichen kulturellen Einheit würden aber nach seiner Einschätzung noch 20 bis 25 Jahre vergehe.“

  3. 3 kk-empire 05. Juni 2007 um 17:33 Uhr

    hey respekt für euer schaffen bleibt eure gruppe auch nach dem gipfel erhalten ???

  4. 4 notwendig 05. Juni 2007 um 20:24 Uhr

    Hi. Ist es möglich, mit euch Kontakt aufzunehmen? Hier war nirgends eine Emailadresse zu finden. Könnt ihr vielleicht einen PGP-Key an die obige Email schicken oder veröffentlichen? Wäre super, alles weitere dann.

    (Posting kann dann wieder gelöscht werden.)

  5. 5 besserwisser 05. Juni 2007 um 20:28 Uhr

    gruppe 8. mai [ffm]
    mail: gruppe8mai[AT]gmx.net
    http://achtermai.blogsport.de

  6. 6 Administrator 06. Juni 2007 um 0:49 Uhr

    @ kk:
    Logen. g8m gabs ja auch davor.

    @ notwendig:
    Besserwisser hat unsere Mail-Adresse gepostet, schreib doch mal dorthin.

  7. 7 nachtreten 13. Juni 2007 um 22:32 Uhr

    das große tim laumeyer quiz:

    1. Die Demonstration:

    01. Wir haben gewisse Vorkehrungen verschlafen.

    a) Manfred Stenner, Friedenskooperative, Demonstrationsleitung Welt, 4.06.
    b) Tim Laumeyer
    c) Konrad Freiberg

    Antwort a ist richtig.

    02. Zum Ende der Demo ist die Situation aber in einem Maße eskaliert, wie wir dies nicht wollten und ausdrücklich verurteilen.

    a) T.O.P. Berlin
    b) Tim Laumeyer, JW, 5.6.
    c) Monty Schädel

    Antwort b ist richtig.

    03. Wir dürfen aber nicht alles auf die Polizei schieben.

    a) Tim Laumeyer, IL, Berliner Zeitung, 5.6.
    b) Claudia Roth
    c) Werner Rätz

    Antwort a ist richtig.

    2. Die Gewalt:

    04. Die Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen.

    a) Angela Merkel, Welt 4.06.
    b) Tim Laumeyer
    c) Axel Falkenberg, KAVALA

    Antwort a ist richtig.

    05. Es war eine Situation, in der keine Worte mehr halfen.

    a) Axel Falkenberg, Pressesprecher der Sondereinheit Kavala.
    Welt, 4.6.
    b) T.O.P. Berlin
    c) Tim Laumeyer

    Antwort a ist richtig.

    06. Militanz heißt, nicht noch die andere Wange hinzuhalten, sondern auch mal zurückzuschlagen. Das wird in den kommenden Tagen sicher passieren. Und das ist auch gut so.

    a) Michael Kronawitter, JW, 5.6.
    b) Heiner Geissler
    c) Tim Laumeyer

    Antwort a ist richtig

    07. Wenn mich einer anfasst, dann schlage ich zurück – und wenn es ein Polizist ist, dann schlage ich zurück.

    a) Hooligan von HANSA Rostock
    b) Heiner Geissler, ehemaliger CDU-Generalsekretär, jetzt Attac-Mitglied, TAZ, 5.6.
    c) Tim Laumeyer

    Antwort b ist richtig.

    08. Die Randalierer waren nur eine kleine Minderheit. Wir wollen keine Gewalt.

    a) Monty Schädel
    b) Werner Rätz
    c) Tim Laumeyer, Mopo, 4.6.

    Antwort c ist richtig.

    09. Pflastersteine sind keine politischen Argumente.

    a) Hugo Müller-Vogg, BILD, 5.6.
    b) Tim Laumeyer
    c) Axel Falkenberg, KAVALA

    Antwort a ist richtig.

    3. Die Autonomen:

    10. Es war eine wilde Mischung aus Hooligans, Jugendlichen aus der Gegend und Leuten aus dem Ausland.

    a) Christoph Kleine, IL, WELT, 4.6.
    b) Tim Laumeyer
    c) Axel Falkenberg, KAVALA

    Antwort a ist richtig.

    11. Wenn einer ankommt, mit Kapuze und Palästinensertuch vor dem Gesicht, dann sagen wir dem, er ist unerwünscht.
    a) T.O.P. Berlin
    b) Peter Wahl, Attac, Junge Welt, 5.6.
    c) Tim Laumeyer

    Antwort b ist richtig.

    12. Wir haben in den letzten Jahren auf G8 konzentriert hingearbeitet. Hier wollten wir linke Politik sichtbar machen und die Autonomen aus der Gewaltecke rausholen.

    a) Tim Laumeyer, IL, Berliner Zeitung. 5.6.
    b) Werner Rätz
    c) Pedram Shayar, Attac

    Antwort a ist richtig.

    13. „… Auf der anderen Seite sollte nicht vergessen werden, dass es in der linksradikalen Szene in der Tat auch Protagonisten gibt, die Strassenschlachten, „Entglasungen“ und ähnliches als politische Ausdrucksform für richtig halten.“

    a) Tim Laumeyer, JW, 5.6.
    b) Monty Schädel
    c) Franz Josef Wagner, Bild

    Antwort a ist richtig.

    14. Die Polizei hat wahllos zugeschlagen.

    a) Wolf-Dieter Narr, Komitee für Grundrechte und Demokratie
    b) Michael Kronawitter, ALB
    c) Tim Laumeyer, IL, Hamburger Morgenpost, 4.6.

    Antwort c ist richtig.

    4. Das individuelle Befinden:

    15. Es geht mir schlecht.

    a) Christoph Kleine IL, Welt, 4.6.
    b) Tim Laumeyer
    c) Einsatzleiter der 23. Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei

    Antwort a ist richtig.

    16. Die Stimmung ist gut.

    a) T.O.P. Berlin
    b) Lea Voigt, Block G8, Junge Welt, 5.6.
    c) Tim Laumeyer

    Antwort b ist richtig.

    17. Mir geht es gut, ich bin kein Polizist.

    a) Franz Josef Wagner, BILD, 5.6.
    b) Tim Laumeyer
    c) T.O.P. Berlin

    Antwort a ist richtig.

    5. Bündnispolitik:

    18. Wir wollen euch nicht sehen, wir wollen euch nicht haben.

    a) Peter Wahl, Attac, NDR, 4.6.
    b) Tim Laumeyer
    c) Tocotronic

    Antwort a ist richtig.

    19. Den Leuten, die die Zusammenstößen am Samstag vom Zaun gebrochen haben, haben wir jedenfalls gesagt, dass wir sie nicht dabeihaben wollen.

    a) Tim Laumeyer, Berliner Zeitung, 5.6.
    b) Monty Schädel
    c) Claudia Roth

    Antwort a ist richtig.

    20. Man darf mich hassen, solange man mich fürchtet.

    a) David Beckham
    b) T.O.P. Berlin
    c) Tim Laumeyer

    Antwort a ist richtig.

    21. Es hat nicht wenige mit klammheimlicher Freude berührt, Berliner Polizisten auch einmal rennen zu sehen.

    a) Michael Kronawitter, JW, 5.6.
    b) Tim Laumeyer
    c) T.O.P. Berlin

    Antwort a ist richtig.

    22. Ich werde oft beschimpft und sogar bedroht.

    a) Nadine, BILD-Montagsmädchen, 4.6.
    b) Tim Laumeyer
    c) Harald S., Mitglied einer Berliner Einsatzhundertschaft

    Antwort a ist richtig.

    23. Nach dem Gipfel: wir sind nur noch zwanzig Leute.

    a) Zugführer der 23. Einsatzhundertschaft
    b) TOP Berlin
    c) Tim Laumeyer, Interventionistische Linke

    Antwort b ist richtig.

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